Aktuelles

Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt

18 June 2022

frei nach Astrid Lindgren / Jan Johansson

„Zwei mal Drei macht Vier, widdewiddewitt und Drei macht Neune.
Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt.“

„Ich hab ein Amt, ein klitzekleines Amt,
da hab ich viele Leute in der Hand.

In meinem Amt da geh ich ein und aus, 

und werf Millionen zum Fenster raus.
Und jeder der mich dabei stört,
der kriegt mein Einmaleins gelehrt.

Zwei mal Drei macht Vier, widdewiddewitt und Drei macht Neune.
Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt.“


Hey dreister Gotzmann, tralla-hi, tralla-he, tralla-hopsasa.
Hey dreister Gotzmann, der macht, was ihm gefällt.


„Alles mach ich klein,

tralalala- und reiß es ein.

Ich hab viel Platz und Geld,

für den der macht, was mir gefällt.

Und wen ich nicht mehr brauch,
den rauch ich einfach auf.

Und jeder, der mich stört, 

der kriegt mein Einmaleins gelehrt.

 

Drei mal Drei macht Sechs, widdewiddewitt wer will’s von mir lernen?
Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt.“


Hey dreister Gotzmann, tralla-hi, tralla-he, tralla-hopsasa.
Hey dreister Gotzmann, der macht, was ihm gefällt.



Warum sind denn in Gartz keine Sitzungen der Stadtverordneten?

2 June 2022

Damit Sie sich hierzu selbst eine Meinung bilden können, schildere ich Ihnen ein Beispiel von vielen.
Am 20. April erhielt ich einen Anruf vom Amt, ob ich „rüberkomme, die Einladungen unterschreiben“. Auf meine Frage, welche Einladungen gemeint sind, erhielt ich zur Antwort „Für die nächste Sitzung.“ Es war bis zu diesem Moment - wie immer - weder Sitzungstermin, Sitzungsort noch eine Tagesordnung mit mir abgesprochen worden. Aber das Schloss für die Tür zum Sitzungssaal im Rathaus war zwischenzeitlich wieder ausgetauscht worden, ohne mir Bescheid zu geben. Auf meine nächste Frage, wann denn eine Sitzung sein soll, erfuhr ich: "Am 28. April. Die Einladungen müssen jetzt raus, wegen der Ladungsfrist."

Wie dem Gartzer Amtsdirektor als Chef des Standesamtes sicherlich bekannt war, feierte ich am 27. April meinen fünfzigsten Geburtstag. Wie aus meinen veröffentlichten Aktivitäten sicherlich auch bekannt war, nahm ich am 28. April mit Gartzer Jugendlichen am "Zukunftstag Brandenburg 2022" in Oderberg teil.
Ich schlug daher vor, die Sitzung eine Woche später, am 5. Mai oder am 19. Mai durchzuführen. Die Mitarbeiterin fand das gut und bat um Übersendung einer entsprechenden Mail. Leider habe ich auf meine Vorschläge dann keine Antwort mehr vom Amt erhalten. Die Tagesordnung, die ja bereits existiert haben muss, wurde mir - trotz mehrfacher Bitten - nicht übersandt. Vielmehr wurde ich aufgefordert, an einem Tag, an dem ich nicht in Gartz war, bis 15.30 Uhr ins Amtsgebäude zu kommen und mir die Tagesordnung zu holen. Und das im Zeitalter von WhatsApp und Mail! Auch der erbetene Sitzungskalender und ein passender Schlüssel für den Sitzungssaal wurden mir bis heute nicht vom Amt überlassen. Ebenso fehlen Entwürfe von Niederschriften zurückliegender Sitzungen. Solche Entwürfe von Niederschriften vorangegangener Sitzungen sollen mir normalerweise rechtzeitig vor der nächsten Sitzung zur Durchsicht überlassen werden.
Obwohl das normale Prozedere zur Einberufung einer Sitzung dem Amtsdirektor bekannt ist, schrieb ich ihm am 10. Mai:
„Es war Ihnen nicht möglich, mir mitzuteilen, ob am 5. oder am 19. Mai 2022 eine Stadtverordnetenversammlung in Gartz durchgeführt werden kann. Trotz mehrfacher Bitten überließen Sie mir keine Tagesordnung der nächsten SVV. Daher fordere ich Sie auf:

Vielen Dank!
Mit besten Grüßen“

Sie werden es nicht glauben, als ich mich tags darauf nicht in Gartz befand, erhielt ich einen Anruf, ich solle nun rüberkommen und die Einladungen für die Sitzung am 19. Mai unterschreiben, damit die Ladungsfrist eingehalten werden kann.
Dass dieses Vorgehen des Amtes gegen alle Vorschriften der Kommunalverfassung verstößt, brauche ich wohl nicht ausführen.
Es ändert sich aber nichts.
Es ist jedes Mal das Gleiche.
Nun wird verbreitet, es fänden keine Sitzungen in Gartz statt, weil ich mich weigere, die Einladungen zu unterschreiben.
Selbstverständlich werden die höheren Behörden, insbesondere die Kreisverwaltung in Prenzlau als Aufsichtsbehörde, hierüber von mir informiert.
Noch viel wichtiger ist es mir aber, dieses ganze Geschehen einmal interessierten Bürger*innen und Leser*innen zur Kenntnis zu geben.
Ihre
Inge Reppenhagen



Geiersturzflug

25 May 2022

frei nach Geratsch/Beierle

Wenn in Brandenburg die Straßenausbaubeiträge fallen
Und die Leute sich freuen, weil sie dafür nicht mehr zahlen.
Wenn nachts im Gartzer Amt die Neonröhre strahlt,
weiß der Gartzer, dass er doppelt und dreifach zahlt.
Denn jetzt wird bei Gotzmann in die Hände gespuckt.
„Ich steiger das HaushaltSchuldenProdukt!“

Wenn Du Dein Haus verkaufst oder Deinen Garten
Und musst beim Amt auf Deine Bescheinigung warten.
Ja ja dann wird den Gartzern in die Suppe gespuckt,
wenn Gotzmann wochenlang auf den Formularen gluckt.

Wenn er sich sonntags auf sein Fahrrad schwingt
Und heimlich in das Amt eindringt,
dann hat Gartz Angst, dass hier das letzte Recht erlischt,
denn Gotzmann macht heute wieder Sonderschicht.

Ja, ja dann wird bei Gotzmann in die Hände gespuckt.
„Ich steiger das HaushaltSchuldenProdukt!“
Ja ja jetzt wird den Gartzern in die Suppe gespuckt.



Liebe Muttis!

19 May 2022

Liebe Muttis!

Am 20. Oktober 2021 fragte die Mitarbeiterin einer Firma bei mir an, ob es eine Gelegenheit für die Firma gibt, auch einmal der Stadt Gartz eine Sitzgelegenheit zu sponsern. Ich bejahte das und übersandte der Firma noch am selben Tag Fotos unseres neuen Spielplatzes in der Frauenstraße. Die Mitarbeiterin war begeistert und sagte die Übernahme der Kosten für eine Sitzgelegenheit für diesen schönen Spielplatz zu. Anschließend suchte ich Sitzbänke im Internet heraus und übersandte drei Vorschläge mit Preisangabe an die Firma und an das Amt Gartz (Oder). Im Dezember 2021 kam die Bestätigung der Firma, dass der Betrag für die ausgewählte Sitzbank an das Amt Gartz (Oder) überwiesen wurde. Ich dachte, dass die ausgewählte Sitzbank nun bestellt und aufgestellt wird.


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Aber das war nicht der Fall.

Am 9. Mai 2022 fragte ich bei der spendablen Firma und beim Amt Gartz (Oder) nach. Inzwischen wurde eine Sitzbank auf dem Spielplatz aufgestellt.

Aber sehen Sie selbst!


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Das ist nicht die bestellte, neue und von der Firma bezahlte Sitzgelegenheit.


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Wer weiß, wo unser hochbezahlter Hobbyhistoriker (Sie wissen schon, wen ich meine) diese Bank entdeckt und ausgegraben hat?!


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Wir werden uns überraschen lassen, ob die neue, gesponserte Sitzgelegenheit doch noch auf den Spielplatz kommt.

Ihre
Inge Reppenhagen



K E I N Schiff wird kommen

16 May 2022

Inge und Reinhard Reppenhagen
frei nach Billy Towne

Wir sind die Menschen an der Oder
und lieben den Hafen, die Schiffe und noch mehr.
Bei uns gibt’s die Marina für Schiffe und Boote
vom Fluss und auch vom Meer.
Doch wer hier war, kommt niemals wieder,
denn Service, den gabs mal, doch das ist lange her.
Die Schiffe fahren einfach weiter,
denn hier gibt’s kein Strom, kein Wasser und kein Klo.
Der Amtsdirektor hat gut lachen,
denn er hasst Touristen und Gartz ja sowieso.

K e i n Schiff wird kommen,
und das gefällt dem Einen,
der schikaniert die Seinen
und der liebt seine Macht.

K e i n Schiff wird kommen
und unsren Traum erfüllen
und unsre Sehnsucht stillen
solange Gotzmann wacht.



„Tote Hose“ zum Fest der Auferstehung in Gartz

11 April 2022

Vielerorts wird die Gelegenheit genutzt, Ostern, das christliche Familienfest der Zuversicht endlich wieder gemeinsam mit der örtlichen Gemeinschaft im Freien feiern zu können und vor allen Dingen, den Kindern was Schönes zu bieten.

NUR in Gartz nicht. Hier kriegt man wohl wieder „nichts auf die Reihe“?

Ja, so ist es. Schade, traurig und frustrierend, denn es war alles lange geplant und vorbereitet. Die Feierei hätte die Gartzer Stadtkasse keinen Euro gekostet. Aber unser Amtsdirektor ließ sich sechseinhalb Wochen Zeit, um gründlich nachzudenken und entschloss sich offensichtlich, hierfür lieber keine Genehmigung zu erteilen.

Tja, daher wünsche ich nun hier auf diesem Wege den Kindern viel Spaß beim Suchen, den Bürgern der anderen Orte viel Vergnügen beim Feiern und den Gartzern, dass sie die Zuversicht nicht verlieren, dass es auch hier irgendwann einmal bessere Zustände für unsere Stadt geben könnte!

Ihre Inge Reppenhagen


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Die aktuelle Geschichte eines Gartzers

1 April 2022

Guten Tag,

mein Name ist Oliver Beckmann. Ich bin 37 Jahre jung und mit meiner Frau Anastasia Sheremet-Beckmann verheiratet. Meine Frau ist gebürtige Ukrainerin und wir leben mit unserem gemeinsamen 4jährigen Sohn Emil an der deutsch-polnischen Grenze in Gartz/Oder.


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Als der Krieg begann, bekam ich von Anastasia einen Anruf auf Arbeit. Sie weinte am Telefon und sagte, sie fährt zur Grenze nach Dorohusk und muss ihre Familie holen. Ich wusste in diesem Moment gar nicht was los war, machte bei mir auf Arbeit im Kindergarten das Radio an und hörte, es ist Krieg. Für mich war es in dem Moment nicht real. Ich sagte, sie soll umdrehen, sie könne dort nicht über die Grenze fahren. Aber sie setzte ihren Weg fort. 10 Tage wartete sie an der Grenze, half als Volontärin ankommenden Flüchtlingen, gab ihnen Essen und Trinken und hoffte, dass ihre Familie auch kommt. Sie schlief im Auto, nahm schon Beruhigungsmittel, um überhaupt ein Auge zu zubekommen und rief uns zu Hause nicht mehr an. Man hatte das Gefühl, sie hat uns vergessen. Aber im Nachhinein wusste ich, sie brauchte all ihre Kraft, um an der Grenze zu funktionieren. Zwei Minuten telefonieren, mehr war nicht drin, dann legte sie auf. In der Zeit gab mir meine Arbeit und meine Familie, die Arbeitskollegen und Kolleginnen halt. Wir redeten miteinander, das half uns.  Es half auch, dass wir privat eine Spendenaktion starteten. Das lenkte uns ab und wir merkten schon, wie hilfsbereit viele Menschen im Bekannten- und Verwandtenkreis waren. Innerhalb von zwei Tagen war die elterliche Garage mit Spenden voll und es lässt bis heute nicht nach. Immer noch fragen die Leute, was wir benötigen und wollen helfen.

Wir verstanden aber im Kreis der Familie nicht, wie man seine Familie hier von jetzt auf gleich alleine lassen kann und werden es bis heute nicht verstehen. Wir sind in Sicherheit aufgewachsen, Anastasia hat aber schon 2014 den ersten Krieg als Jugendliche miterlebt. Das prägte sie, denke ich und erzeugte den Willen, ihre Familie dieses Mal zu retten. Sie mussten fliehen mit Eltern und Geschwistern. Sie ging 2015 nach Stettin (Polen) zum Studium, während eine Schwester (Ira) in Brovary bei Kiew einen Kindergarten und die andere Schwester (Lena) ein Physiotherapiezentrum eröffnete. In Stettin lernte ich Anastasia kennen und lieben. Wir heirateten 2017 in Kiew, lebten während meiner Erzieherausbildung in Berlin und zogen dann nach Gartz, wo wir jetzt eine Eigentumswohnung haben, die auf Grund eines Wasserschadens aber noch nicht bewohnbar ist. Die fast zwei Wochen, die sie an der Grenze verbrachte, weckten in mir ein Gefühlschaos. Verzweiflung Trauer Wut alles war mal dort und verschwand wieder. Zwischenzeitlich sah ich meine Frau einmal im polnischen Fernsehen und dort stockte mir der Atem als sie sagte, sie würde über die Grenze gehen nach Kiew, um ihre Familie zu holen. Da habe ich innerlich schon Abschied genommen, weil mir klar war, wenn sie über die Grenze in die Ukraine geht kommt sie nicht mehr zurück.


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Am 05.03.2022 kam dann aber Gott sei Dank eine erlösende Nachricht von ihr, dass ihre Familie an der Grenze ist. Am Sonntag den 06.03.2022 kehrte sie zu mir zurück. Sie hatte Lena mit den zwei Kindern Timur und Arisha, ihre Cousine Natasha mit Baby und Schwester Uljana sowie Iras Kinder Kacia und Lera dabei. Ira ist an der Grenze umgekehrt und zu ihrem Mann Maxim zurück nach Brovary bei Kiew. Ira kam fünf Tage später mit der Mama Zoja bei uns an. So waren wir anfangs acht Leute mehr im Haus meiner Eltern, aber in Sicherheit. Als alle dort waren, lebten insgesamt dreizehn Leute im Haus meiner Eltern.

Mittlerweile sind unsere Familien bei Privatpersonen, die sofort ihre Hilfe anboten untergebracht. Herzensgute Menschen kann ich nur sagen und in einer Zeit, die von Egoisten und Selbstdarstellern geprägt ist, erweckt es in mir Hoffnung und Zuversicht.   Die Mutter Zoja und Schwester Ira arbeiten schon ehrenamtlich in der Freien Schule in Tantow und betreuen dort ukrainische Flüchtlingskinder und auch ihre eigenen Kinder. Das hilft, lenkt vom Kriegsgeschehen ab und gibt der Familie ein wenig Hoffnung.

Hoffnungslos ist aber das Verhalten in der Verwaltung des Amtes Gartz/Oder. Der Amtsdirektor Herr Frank Gotzmann war nicht bereit, mir einen Fahrauftrag für ein Feuerwehrauto zu unterschreiben. Seit 1997 bin ich in der Freiwilligen Feuerwehr Gartz/Oder und wollte mit dem Fahrzeug Spenden nach Stettin bringen. Der Amtsdirektor besaß aber vier Tage später die Frechheit, mich zu fragen, ob meine Frau ehrenamtlich für ihn etwas übersetzen könnte. Anastasia spricht russisch, ukrainisch, polnisch, englisch und deutsch. Weiter ging das Fehlverhalten in der Wohnbaugesellschaft Gartz, die sagte man könne keine Wohnungen für Flüchtlinge bereitstellen, da die Elektroanlagen mit Stand 70er Jahre zu alt sind und der Geschäftsführer dafür keine Verantwortung übernimmt. Komischerweise leben Deutsche dort problemlos. Der Supergau war dann aber das Einwohnermeldeamt Gartz/Oder, welches in der Sprechzeit verlangte, dass meine ukrainische Familie einen Extratermin machen soll, weil zehn Leute auf einmal zu viel sind und man bitte, an einem anderen Tag einzeln zu kommen hat. Das leitete ich an eine gute Bekannte weiter, deren Bekannte die Ausländerbehörde im Landkreis Uckermark leitet. Daraufhin durfte die Bearbeiterin des Einwohnermeldeamtes sich bei ihr telefonisch melden. Ihr wurde wahrscheinlich erklärt, was ihr Job ist. Und auf einmal ging alles wieder normal, ohne Extratermin und kleine Gruppe.

Mit freundlichen Grüßen 
Oliver Beckmann

Hier möchte ich nun allen Spendern und Helfern meinen herzlichsten Dank sagen und natürlich auch denen, die ich eventuell versehentlich vergessen haben sollte:
-Meinen Eltern Odett und Fred Beckmann
-Sylvia Steinhauser
-Heidi Wellnitz
-Petra Grade
-Kristin Schlöricke
-Katja Kohlheim
-Monika Storek
-Hans-Jürgen Ballenthin
-Inge und Reinhard Reppenhagen
-Bärbel und Karl-Heinz Krüger
-Michaela und Ralf Krüger
-Jens und Ines Grube
-Jenny und Uwe Neugebauer
-Petra Winter
-Familie Sandow
-Familie Lesener
-Familie Kerbs
-Thomas Winter
-Christina Ziebarth
-Familie Kitzrow
-Wiltraud Fiebelkorn
-Iwona und Michal Wakulinski
-Linda und Marc Rackel
-Gerda und Gerd Rackel
-Christian Rathjen
-Swantje Kasberg
-Barbara Karpruziak
-Inge und Ingo Müller
-Renate und Roland Scharmer
-Helga und Harald Zimmermann
-Rosemarie Ruh
-Jadwiga und Ingo Hagenstein
-Holger Miethling
-Ines Bröderdorf
-Christian Gerlach
-Ricarda und Martin Emeling
-Janet und Heiko Wiese
-Ronny Kenstel
-Kasia Serafin
-Nicole Stein
-Marcus Dollichon
-Familie Sommerfeld
-Familie Bädke
-Olaf Hagenstein
-Marisa Roth

sowie allen Familienmitgliedern.



Zum Wegwerfen

16 February 2022


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Da ich immer wieder auf die Verärgerung über fehlende Papierkörbe in Gartz angesprochen werde, möchte ich hier darüber informieren, dass ich bereits vor der Stadtverordnetenversammlung am 17. September 2019 bei der Verwaltung des Amtes Gartz (Oder) angefragt hatte, ob es möglich ist,

  1. defekte und abgebaute Papierkörbe zu ersetzen.
  2. die jährlichen Einnahmen aus der Hundesteuer in Höhe von 9.300 € ein einziges Mal für die Anschaffung neuer Papierkörbe zu verwenden.

In der Stadtverordnetenversammlung wurde die Verwaltung von Frau Karin Krapalies vertreten. Sie teilte mit, ich „müsse meinen Müll mit nach Hause nehmen. Es bestünde keine rechtliche Verpflichtung, für meinen Hundemüll öffentliche Müllsammelbehälter zur Verfügung zu stellen.“

Ich versuchte richtig zu stellen, dass es keineswegs um meinen Hundemüll geht, sondern um jeglichen Abfall, in Form von Lebensmittelverpackungen, Zigaretten und ähnliches für die selbstverständlich nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und zur Verhinderung von Seuchen öffentliche Müllsammelbehälter bereit zu stellen sind.

Frau Krapalies wiederholte die Auffassung der Verwaltung, dass ich meinen Hundedreck mit nach Hause zu nehmen habe. Der Stadtverordnete Tkocz hakte ein und wusste zu berichten, dass die Papierkörbe regelmäßig geleert und erneuert werden, dass sie aber immer wieder geklaut werden. Er wollte von mir wissen, was ich mir bei meiner Forderung denke, da doch wohl feststünde, dass neue Papierkörbe spätestens an Silvester von den Jugendlichen mit Böllern zerstört werden.

Ich erwiderte, dass man mit einem solchen Argument jegliche Ambitionen für Investitionen in der Stadt totreden könne. Da sich Herr Tkocz aber sehr aufregte und sehr laut wurde, war es nicht möglich, die Beratung weiter konstruktiv zu einem Ziel zu führen.

Auch im Haushalt 2021/2022 wurde der Punkt nicht beachtet, so dass der Ärger über fehlende Papierkörbe selbstverständlich nicht nachlässt und das ist ganz offensichtlich auch so gewollt von der Verwaltung des Amtes Gartz.



Gib niemals auf - höchstens einen Brief!

26 January 2022

Unter diesem Motto von Heinz Erhardt möchte ich ein paar Beispiele veröffentlichen um den Lesern ein wenig zu zeigen, wie der Gartzer Amtsdirektor seit meinem Amtsantritt agiert, weil ich nicht zu seinen Wunsch-Bürgermeistern gehöre.

Gleich nach meinem Amtsantritt erfahre ich, was Sache sein wird, falls ich es wagen sollte Unterlagen der Stadt Gartz einsehen zu wollen. Möglich ist so eine Einsicht in Unterlagen nach Ansicht des Amtsdirektors nur, wenn ich mein „…Begehren unter Darlegung des konkreten Anlasses begründe…“ Dabei habe ich es „…hinzunehmen, dass während der Akteneinsicht ggfs. Mitarbeiter der Verwaltung anwesend sind… …Kopien sind nicht gestattet…“


Am 13. Februar 2020 nach 15 Uhr ist ein Schreiben des Amtsdirektors wortlos im Briefkasten eingeworfen worden, mit dem ich Akteneinsicht erhalte. Und zwar „…am 13. Februar 2020 um 17 Uhr…“ Offensichtlich empfindet der Amtsdirektor mich als Störenfried des „…kommunalen Friedens in Gartz…“ weshalb er mich schriftlich „…darauf hinweisen muss, zukünftig keine Unwahrheiten mehr zu verbreiten...“ Welche Unwahrheiten das sein sollen, weiß ich genauso wenig wie wohl der Amtsdirektor selbst.


Auf meine Nachfragen zu welchen Preisen Bauarbeiten durchgeführt werden, ob deren Finanzierung geklärt ist und warum die gewählten Vertreter der Stadt Gartz nach Ansicht des Amtsdirektors kein Mitspracherecht haben, reagiert der Amtsdirektor besonders ungehalten und erwartet offensichtlich allen Ernstes, dass ich mich an „…Putz- und Malerarbeiten…“ des Christian Tkocz im Rathaus beteilige.


Wenn ich - unter Aufsicht - zu einem allein vom Amtsdirektor festgesetzten Tag und Uhrzeit, im Amt Unterlagen einsehen darf, ist auffälliger Weise die Rechnung nicht da, welche die Stadt Gartz bezahlen musste für ein 60 Seiten umfassendes Verkehrswertgutachten über den Kanonenschuppen. Aber am gleichen Abend in einer Sitzung weiß der Amtsdirektor, dass dieses umfangreiche Verkehrswertgutachten, das er natürlich wieder ohne Beschluss der Stadtverordneten in Auftrag gegeben hat, nur „…392,70 € kostete…“ Das ist mal ein günstiger Freundschaftspreis.


Auf meinen Antrag auf Genehmigung der Durchführung eines zweitägigen Stadtfestes am 2. und 3. Oktober 2021 erhalte ich zur Antwort, dass „…man davon ausgeht, dass der Stadt keine Kosten entstehen werden...“ Gleich, wie oft ich nachfrage, wie das zu verstehen sei, war es mir nicht möglich, noch irgendeine andere Information, Aufklärung oder Auskunft des Amtes zu erhalten.


Auf meine Frage nach dem Termin der nächsten Sitzung der Gartzer Stadtverordneten, erhalte ich zur Antwort, dass es „…an der Zeit wäre, mich besser zu belesen…“ da ich mich angeblich „…mit inhaltlosen Emails…“ an das Amt wende. „…Wichtigere Angelegenheiten müssen liegenbleiben, da man sich mit haltlosen Anschuldigungen auseinandersetzen müsse...“ Übrigens: Die für den 18.11.2021 vorgesehene Sitzung fand, ohne Angabe von Gründen seitens des Amtes, nicht statt. Ein paar Tage später wurde ich ins Amt gerufen um die - wie immer unter ständigem Verstoß gegen die brandenburgische Kommunalverfassung - allein vom Amtsdirektor angefertigte Einladung für eine Sitzung am 25.11.2021 zu unterschreiben.


Sitzungskalender werden mir vom Amt – auch auf Bitten - nicht überlassen. Sitzungstermine wurden noch nie mit mir abgesprochen. Ins Amt werde ich nur gerufen, um die kommunalverfassungswidrig, ohne meine Mitarbeit, gefertigten Einladungen zu unterzeichnen.


Kurz vor einer Sitzung bekomme ich die Unterlagen per Post oder von einem Amtsmitarbeiter in den Briefkasten eingeworfen. Selbst mitnehmen durfte ich die Unterlagen bisher noch nie. Wenn ich die Unterlagen dann zum ersten Mal sehe, durchlese und feststelle, dass eine Verwechslung vorliegen muss, da es nicht sein kann, dass in einer Sitzung ein Grundstück für die Stadt erworben werden soll, welches der Stadt schon seit vielen Jahrzehnten gehört, dann schreibt mir der Amtsdirektor seine Einschätzung der Eigentumslage an dem Grundstück der Gemarkung Flurstück sogar doppelt.



Die Lügen werden immer dreister!

13 January 2022

Obwohl es in Gartz so ziemlich jeder weiß, dass die monatliche Aufwandsentschädigung nach Burkhard Fleischmanns Wiederwahl im Jahr 2014 durch einen ganz miesen Trick des Amtsdirektors Gotzmann und seines Gehilfen Christian Tkocz ab 2015 von 840 € auf 300 € runtergesetzt wurde, verbreitet der Amtsdirektor jetzt folgendes Balkendiagramm:

Diese Grafik wurde so an die Stadtverordneten am 22.12.2021 ausgeteilt.
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Vermutlich will der Chef unserer Gartzer Amtsverwaltung damit vortäuschen, die monatliche Aufwandsentschädigung sei über viele Jahre gleich niedrig geblieben. Ich denke, Herr Gotzmann will uns mit seinen Lügen weismachen, dass die Erhöhung der monatlichen Aufwandsentschädigung für Bürgermeister*innen der Grund für die finanzielle Schieflage der Stadt Gartz ist.

Wahrheitsgetreu würde die Übersicht so aussehen:


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Tja, was soll’s?

Inzwischen sind wir es ja gewohnt, dass das Amt Gartz von einer Person verwaltet wird, die mit falschen Darstellungen und Verdrehungen arbeitet, Stimmungen erzeugen und Meinungen manipulieren will, damit immer schön die Beschlüsse gefasst werden, die den momentanen persönlichen Vorlieben oder Abneigungen des Herrn Gotzmann gerade entsprechen.



Ein bitterböses Weihnachtsgeschenk für Gartz (Oder)

26 December 2021

Kurz vor Weihnachten schlug die Amtsverwaltung den Gartzer Stadtverordneten eine Hebesatzung, einen Haushalt 2021/2022 und ein Haushaltssicherungskonzept bis 2025 vor.

Dabei muss man schon lange suchen, um in Brandenburg Hebesätze zu finden, die genauso hoch oder höher sind wie in Gartz (Oder). Trotzdem werden sie nun noch einmal erhöht und die Gewerbetreibenden und Grundstücksbesitzer zur Kasse gebeten.


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Für die Nachlässigkeiten des Amtsdirektors Gotzmann im Zusammenhang mit der Sanierung der Schule haben nun wieder andere zu zahlen.

Denn viele Monate hatte der Amtsdirektor im Jahr 2020 die Gewerke zur Sanierung der Grundschule nicht ausgeschrieben, obwohl sie ihm vorlagen. Dabei hatte es im Mai 2020 bereits eine erste gesetzliche Mindestlohnerhöhung für öffentliche Auftraggeber gegeben, es standen weitere gesetzliche Mindestlohnerhöhungen bevor und besondere Eile wäre geboten gewesen, um eine Erhöhung der Kosten für unsere Schule durch eine zeitnahe Ausschreibung der Gewerke zu vermeiden.

Dagegen wurden die für den Unterricht der Schüler während der Bauarbeiten vorgesehenen Klassenräume vom Amtsdirektor Gotzmann bereits im August 2020 angemietet. Die Lehrerinnen und Schülerinnen hatten die Räume zu benutzen und die Stadt Gartz (Oder) hatte die hohen Mieten dafür zu bezahlen, obwohl die Bauarbeiten an der Schule erst im Jahr 2021 begannen = vermeidbare Kosten der Stadt.

Nun sollen wegen der höheren Kosten für die Schule, die ganz sicher nicht allein den gestiegenen Materialkosten geschuldet sind,

Mit der Sanierung der Schule hätte meines Erachtens vor dem Beschluss eines Haushaltes und ohne vollständige Ausfinanzierung gar nicht begonnen werden dürfen. Die nicht ausfinanzierte Ausschreibung hätte aufgehoben werden müssen!

Während der Amtsdirektor Gotzmann die Stadt Gartz Oder) in die Haushaltssicherung treibt und den Gemeindevertretern von Tantow und Casekow erzählt, sie seien gerade noch an der Haushaltssicherung vorbeigeschrammt, hat das Amt sehr hohe Rücklagen gebildet.

Aus Seite 8 des Prüfungsberichts des RPA am 18. September 2020:


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Wie geht so etwas? Ganz einfach! Die Stadt Gartz (Oder) und die amtsangehörigen Gemeinden Mescherin, Casekow, Tantow und Hohenselchow-Groß Pinnow wurden über Jahre hinweg mit zu hohen Amtsumlagen finanziell ausgequetscht, notwendige Sanierungen und Investitionen am Amtsgebäude vorgetäuscht und nicht umgesetzt! Und nicht nur das! Der Amtshaushalt wird dazu noch mit zu hoch angesetzten Kosten aufgebläht. Z.B. für das Jahr 2021 wurden im Amtshaushalt die Personalkosten für 26 Vollzeitstellen in Ansatz gebracht. Tatsächlich waren 2021, laut Mitarbeiterübersicht auf www.gartz.de nur 20 Mitarbeiter in Vollzeit in der Amtsverwaltung tätig. So wurde es auch den Jahren 2017/2018 und 20219/2020 gehandhabt.

Mein Vorschlag, kein neues Amtsgebäude zu errichten, sondern die sehr hohen Rücklagen des Amtes aufzulösen und sie der Stadt und den Gemeinden ihren Anteilen entsprechend wieder zukommen zu lassen bzw. die Amtsumlage noch weiter zu senken, damit wir nicht nach Fördermitteln betteln gehen müssen, wurde verhöhnt und abgelehnt.

So kann sich der Amtsdirektor nun ein neues Amtsgebäude bauen. Es soll 8 Millionen Euro kosten. Aus Seite 39 des Amtshaushaltes:


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Mieteinnahmen werden bereits für 2024 für das neue Amtsgebäude angesetzt. Aus Seite 11 des Amtshaushaltes:


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Da hat es aber offensichtlich jemand sehr eilig mit dem Bau des neuen Amtsgebäudes!

Aus den Erfahrungen mit den explodierenden Kosten für die Grundschule von ehemals 3,6 Mio Euro auf zurzeit 7,5 Mio Euro, kann sich jeder denken, auf welche Kosten es letztendlich hinausläuft, wenn die Amtsverwaltung 8 Millionen ansetzt.

Und bei alledem, was ich hier seit zweieinhalb Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit sehe, erlebe und heute hier schreibe, bin ich mir sicher, dass ich nur die berüchtigte „Spitze des Eisberges“ zu sehen bekomme.



Veranstaltungen am 2. und 3. Oktober

10 August 2021


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Liebe GartzerInnen!

Die Fragen nach dem diesjährigen Stadtfestes in Gartz häufen sich.

Daher nutze ich auch diesen Weg, um Sie zu informieren.

Im Ortsbeirat wurde besprochen, dass ich die Organisation des Stadtfestes wieder übernehme.

So bat ich schriftlich beim Amt Gartz um Genehmigung der Durchführung mit Jugendtanz am 2. Oktober und einem bunten Familienfest am 3. Oktober mit Frühschoppen, Frühstücksangebot, Getränkeausschank, Imbissangebot, Schaustellern, Ständen, Festzelt, Rahmenprogramm mit Showeinlagen und Tanz.

Das Fest soll den Gartzern und ihren Gästen die Möglichkeit geben, mit Familie, Freunden und Nachbarn zu feiern.

Nun fordert mich der Amtsdirektor auf, ihm eine Empfehlung des Ortsbeirates vorzulegen und geht „…davon aus, dass der amtsangehörigen Stadt Gartz (Oder) keine Kosten für die geplanten Veranstaltungen am 2. und 3. Oktober 2021 entstehen werden…“

Wie soll man das verstehen?

Bis heute haben wir keinen Haushaltsentwurf für das Jahr 2021. Das jährliche Budget für Feste betrug bisher immer 3.000 Euro für alle Feste in Gartz und den Ortsteilen.

Nur kurz zum Vergleich: Für das Spanferkelessen, zu dem der Amtsdirektor persönlich einlädt, stehen jährlich 4.000 Euro zur Verfügung. 2020 wurde in Gartz kein Fest gefeiert.

Nun sollen der Stadt Gartz für das Stadtfest keine Kosten entstehen, womöglich weil ich es organisieren möchte?



Postkarten Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern

20 May 2021


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Gemeinsam mit der FPA wollte ich am 14. Mai 2021 Postkarten Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern von Gartz, Friedrichsthal, Hohenreinkendorf und Geesow beginnen.

Doch aus unerklärlichen Gründen gerieten meine 1500 Postkarten am 14. Mai 2021 in den Besitz des Herrn Frank Gotzmann und werden mir seitdem nicht von ihm ausgehändigt.

Dafür wissen wir seit dem 20. Mai 2021 über die Internetseite des Amtes Gartz, dass unser Amt am 27. Mai 2021 eine Infoveranstaltung wegen der bevorstehenden Bauarbeiten durchführt.



Wir wollen uns für die Heimat einsetzen

29 March 2020

Seit meinem Amtsantritt beobachten meine Partei, die Freiparlamentarische Allianz (FPA) und ich, wie so viele Einwohner des Amtsbereiches Gartz (Oder), die politischen Zustände mit Skepsis und Unbehagen.

Sachorientierte Arbeit findet leider nicht statt.

Eher wird eine fragwürdige und rechtlich verwirrende Strategie des Amtes gewählt.

Diese Situation ist nicht angemessen.

Wir wollen uns für die Heimat einsetzen.

Dabei stoßen wir mit unseren Ideen und Projekten beim Amtsdirektor auf Widerstand und Ignoranz.

Deshalb werden wir neue Wege finden, auf denen die im Amtsbereich ehrenamtlich politisch Engagierten mit Anstand und Vertrauen vorangehen können.

Die bestehenden politischen Konstellationen können nicht weiter hingenommen werden. Sie sind es, die es verhindern, dass die Bürger im Amtsbereich nach Recht und Gesetz behandelt und verwaltet werden.

Die bestehenden politischen Konstellationen verhindern es, dass wir unsere Heimat selbst mitgestalten können.



Die nächste Sitzung der Gartzer Stadtverordneten findet erst am 20. Februar 2020 statt!

18 November 2019


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Daher war es meiner Meinung nach notwendig, dass sich die Gartzer Stadtverordneten noch in diesem Jahr über folgende wichtige Punkte einigen:

  1. Eintragung einer Baulast für den Turnhallen-Neubau

    Für den Neubau der Turnhalle im Zuge der energetischen Sanierung der Grundschule ist es erforderlich, zugunsten der Stadt eine Baulast auf dem südöstlich angrenzenden Grundstück eintragen zu lassen.

    Nach Aussagen des planenden Architekten hat sich die Errichtung der neuen Turnhalle um vier Meter verschoben.

    Es kann deshalb mit dem Neubau der Turnhalle nicht begonnen werden, bevor das Nachbargrundstück von der Stadt Gartz erworben wurde oder eine Abstandsflächenbaulast eingetragen wurde.

    Der Neubau der Turnhalle ist nach Aussagen des planenden Architekten der erste Schritt bei der energetischen Sanierung der Grundschule.

    Daher benötigt das Amt einen Beschluss über die Eintragung einer Abstandsflächenbaulast, damit sich der Beginn der Bauarbeiten nicht noch weiter verzögert.

  2. Gehweg Heinrichshofer Straße

    Die Stadt haftet für Schäden, die darauf zurückzuführen sind, dass Gehwege nicht instand gehalten werden.

    Ein Rollstuhlfahrer ist aufgrund von Schäden auf dem Gehweg der Heinrichshofer Straße umgekippt und benutzt deshalb nun mit seinem Rollstuhl die Fahrbahn.

    Die Kosten für einen grundhaften Ausbau des Gehweges wären sehr teuer.

    Daher sollte die Gelegenheit genutzt werden, wenn die Fahrbahn der Heinrichshofer Straße als Umleitung für die Vollsperrung der B2 hergerichtet wird und die seitlichen Entwässerungsmulden hergestellt werden, den Gehweg durch einen wenige Zentimeter dünnen Bitum-Überzug kostengünstig wieder nutzbar zu machen.

  3. Verkehrsberuhigende Maßnahme vor dem Eiscafe Oderblick

    An der Oderpromenade könnte kostengünstig ein sog. fahrdynamisch wirksamer Einbau (eine Schwelle) zur Verkehrsberuhigung errichtet werden.

    Diese Schwelle soll zur Geschwindigkeitsreduktion des Kfz-Verkehrs dienen.

    Sie stellt im Vergleich zu einer Entwidmung der Straße oder einer Durchfahrtsbeschränkung den geringsten Eingriff in die Fortbewegungsfreiheit der Anwohner und Verkehrsteilnehmer dar.

    Das Erlangen des Einverständnisses der zuständigen Verkehrsbehörde hat sich als äußerst langwierig herausgestellt.

    Das Amt benötigt daher einen Beschluss der Stadtverordneten, um darlegen zu können, dass eine verkehrsberuhigende Maßnahme an dieser Stelle als dringend gesehen wird.

  4. Ausschreibung des Pachtvertrages Marina

    Der Pachtvertrag über die Marina Gartz sollte so rechtzeitig ausgeschrieben werden, dass ein neuer Betreiber zum Beginn der Saison 2020 vertraglich zum Betrieb der Marina verpflichtet wird.

  5. Änderung Entschädigungssatzung vom 18.11.2014

    § 5 Absatz 1 der Satzung über die monatliche Entschädigung des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung in Höhe von 300 € wird ersatzlos gestrichen.

    Es wird eine Vorschrift eingefügt über die monatliche Entschädigung des ehrenamtlichen Bürgermeisters in Höhe von 600 €; zahlbar rückwirkend ab dem 6. Juni 2019.

  6. Abschluss eines Gestattungsvertrages mit ENERTRAG Netzinfrastruktur GmbH und Stadtwerke Schwedt

    Die Firma ENERTRAG und die Stadtwerke Schwedt benötigen die Gestattung, auf insgesamt 29 Metern ein elektrisches Leitungssystem (110 kV Erdkabel bestehend aus drei Einleiterkabeln und zwei Leerrohren für Kommunikationsleitungen) zu verlegen, zu betreiben, unterhalten, reparieren, erneuern, ertüchtigen, ergänzen und entfernen.

    Um die erforderlichen notariellen Beurkundungen in die Wege leiten zu können, benötigt das Amt einen entsprechenden Beschluss der Stadtverordneten zum Abschluss des Gestattungsvertrages.

Im Anhang ein Foto der Tagesordnung für die Sitzung der Gartzer Stadtverordneten am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 mit den Punkten, die unser Amtsdirektor, Frank Gotzmann, einzig für nötig befand, mit den Stadtverordneten zu beraten und zu beschließen



Endlich war es soweit!

4 October 2019


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Was für ein Kraftakt!

Anfang August erfuhr ich, dass das jährliche Gartzer Stadtfest am 3. Oktober in meine alleinige Zuständigkeit fällt und ich die Vorbereitungen zu treffen habe.

Nur mit der absolut professionellen Hilfe der Abteilung für Kultur des Amtes Gartz, mit Vereinsvorständen, engagierten Bürgern, Firmeninhabern und Gemeindearbeitern, die mir ihr langjährige Erfahrung zur Verfügung gestellt haben, kam es soweit.

Zuvor durfte ich noch den Startschuss für die Nationalparkläufer in Gryfino geben.



Nur wenn man es SCHWARZ auf WEIß hat,

7 July 2019

jederzeit nachschlagen und nochmal lesen kann, ist es tatsächlich in der Welt.

Reden kann man viel. Das gerät leicht ins Vergessen, wird verwechselt oder verändert.

Daher ist es ganz besonders ungünstig für uns Gartzer, dass die beliebte Stadtzeitung HAUPTSACHE ihr Erscheinen eingestellt hat.

Die mit Abstand häufigste Frage, die ich gestellt bekomme, ist die Frage nach dem Geld, dem Gehalt, dem Verdienst als Bürgermeisterin. Und dabei ist mir noch niemand begegnet, der es glaubt, dass eine Aufwandsentschädigung für den ehrenamtlichen Bürgermeister in Gartz nicht geregelt ist. In Tantow gibt es eine Regelung für den “Vorsitz der Gemeindevertretung”, in Gartz für den “Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung”.

Klar könnte jetzt der Eindruck entstehen, als ob es mir ums Geld geht. Aber dahingehend habe ich kein schlechtes Gewissen. Mein neues Amt mache ich mit viel Freude und Leidenschaft, Wissen und Engagement. Bei den vielen Verpflichtungen, denen ich nachgehe, um Gartz und mich als neue Bürgermeisterin bekannt zu machen und Verbindungen zu knüpfen, habe ich reichlich Auslagen.



Neue Freundschaften

27 June 2019

Gestern war Ortsbeiratssitzung in Gartz!

Bei der Mega-Wahl am 26. Mai 2019 wurden unter anderem auch die Ortsbeiräte gewählt.

Diese wählen dann aus ihrer Mitte ihren Ortsvorsteher. In den Ortsteilen Friedrichsthal, Geesow und Hohenreinkendorf war das bereits geschehen.

Gestern war es in Gartz so weit. Burkhard Fleischmann, Christian Tkocz, Olaf Pahl, Steffen Gundermann und ich kamen zusammen. Es war überraschend, zu erleben, wie Männer, die jahrelang verstritten waren, sich schön einig waren.

Sogar eine Grafik hatte der Amtsdirektor dabei, um mich, die Zuschauer und sich selbst davon zu überzeugen, dass nicht ich mit den meisten Stimmen in den Ortsbeirat gewählt wurde, sondern die SPD.

Jahrelang war man so verstritten, dass Gartz deshalb in sehr weiten Kreisen einen unbeschreiblich schlechten Ruf erlitten hat. Beim Kreistag in Prenzlau, nach der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung in Penkun, vor allem jedoch hier in Gartz selbst und in den Ortsteilen wurde ich auf Schritt und Tritt darauf angesprochen, ob ich an den ewigen Streitereien und dem üblen Umgang miteinander etwas ändern kann und werde.

Dafür muss ich mir nun erstmal das Vertrauen der Stadtverordneten und des Ortsbeirates erarbeiten.